Muss das sein?

Muss das sein?

Als Ich heute Abend in meinem Kalender bei Google Workspace geschaut habe um den nächsten Tag zu planen begrüßte mich die Nachricht:

Ich liebe Statistiken, aber Ich hasse das Fach Statistik. Schon seit Jahren erstelle Ich Statistiken und Infografiken, aber im Fach Statistik bin Ich damals aus dem Studium geflogen. Naja, anderes Thema …

Google Workspace hat offenbar eine neue Statistik eingeführt, die uns sagt wie viel (sinnlose?!) Zeit wir in irgendwelchen Meetings verbringen. Meetings sind wichtig und richtig, dass Ich aber von einer 40h Woche ~50% (diese Woche) im Durchschnitt in Meetings bin ist doch irgendwie erschreckend. Und es geht dabei nicht um 1:1 oder Arbeitsmeetings zur Problemlösung. Es geht um Status Meetings, die gerne auch mal ganz mächtig abschweifen. Heutzutage muss man schnell und agil sein und am besten noch nach SCRUM arbeiten. Aber wenn dann 30 Minuten Meetings um 30 Minuten überzogen werden und dabei 14 Leute geblockt werden, ist das schon irgendwie dumm, oder?

Können wir Meetings nicht kurz und straff halten? Warum müssen wir immer stundenlang über Dinge philosophieren? Reichen nicht folgende Dinge?

  • Was habe Ich gemacht?
  • Was werde Ich machen?
  • Welche Probleme hatte Ich?
  • Wie gedenke Ich diese zu lösen?

Das kann bei Leuten die in vielen Themen stecken immer noch dazu führen das wir 10 Minuten verbraten, aber es ist allemal informativer als wenn Techniker dem Fachbereich über Prozesse oder umgekehrt zuhören müssen. Mal schauen ob Ich das adressiert bekomme und die Zahlen bei mir in Zukunft nach unten gehen.

Eine Antwort

  1. Carl-Rainer Weller sagt:

    Hi Ronny,
    ganz klar ist doch, dass es eine Etikette für Meetings geben muss, an die sich alle gebunden fühlen.
    Der Scrum-Master, wenn du schon Agiles Arbeiten ansprichst, ist wohl derjenige, der während den Meetings darauf achten sollte und die Etikette bei Bedarf auch anmahnt.
    Aber es muss halt auch jeder selbst darauf achten und diese Etikette verinnerlichen.
    VG

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